Kostenübernahme

Gesetzlich Versicherte

Sollten Sie gesetzlich versichert sein, werden die Kosten für eine Therapie bei niedergelassenen kassenärztlichen Psychotherapeuten, den sogenannten “Vertragsbehandlern” vollständig von der Krankenkasse übernommen. Dies sind Therapeuten, die einen Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung haben (Kassenzulassung), der sie berechtigt, erbrachte Leistungen mit der KV abzurechnen.

Wenn Sie sich bei einer Privatpraxis wie bei mir anmelden, wird die gesetzliche Krankenkasse Sie vorrangig auf diese Vertragsbehandler verweisen.

Nach Gesetzeslage besteht die Möglichkeit einer Kostenerstattung für Psychotherapeutische Behandlung, wenn ein Versicherter nachweisen kann, dass er keinen Platz bei einem Vertragsbehandler in angemessener Wartezeit erhalten hat.

Allerdings habe ich die zunehmend die Erfahrung gemacht, dass diese Anträge aussichtslos sind, so dass ich diese nicht mehr stelle. Alternativ bleibt Ihnen natürlich die Möglichkeit, die Kosten der Psychotherapie selbst zu übernehmen (siehe Absatz Selbstzahler).

Privat Versicherte

Da ich als approbierte Psychologische Psychotherapeutin im Arzt-/ Psychotherapeutenregister ( gemäß § 4 der Ärzte-Zulassungsverordnung) eingetragen bin, kann ich mit allen privaten Krankenkassen und Beihilfestellen abrechnen.

Allerdings sind die Leistungen der privaten Krankenversicherungen nicht einheitlich geregelt. Entscheidend ist, was Sie als Versicherter mit Ihrer Versicherung vertraglich vereinbart haben. In jedem Fall ist es ratsam, sich vor Behandlungsbeginn die Kostenübernahme und die Anzahl der genehmigten Sitzungen schriftlich bestätigen zu lassen. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Als Beamter oder Angestellter des öffentlichen Dienstes übernimmt die Beihilfe die Kosten für die Behandlung im allgemeinen im Umfang von 50% . In jedem Fall ist es auch hier ratsam, sich vor Behandlungsbeginn die Kostenübernahme schriftlich bestätigen zu lassen.

Selbstzahler

Natürlich ist es auch möglich, daß Sie die Kosten für die Psychotherapie selbst übernehmen. Sie ersparen sich damit den bürokratischen Aufwand mit der Krankenkasse. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Ihre privat finanzierte Therapie Ihre Privatsache ist und nicht über die Krankenkasse dokumentiert wird. Dies kann beispielsweise für eine Berufsunfähigkeits-oder Lebensversicherung oder eine anstehende Verbeamtung von Bedeutung sein.